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Eine Statistik des Polizeipräsidiums Bielefeld belegt, dass die Polizei jährlich zu rund 828 Einsätzen in Fällen häuslicher Gewalt gerufen wird. In ca. der Hälfte der Fälle sind Kinder betroffen. Und das sind nur die registrierten Fälle. Das Dunkelfeld dürfte ungleich größer sein.

Das Erleben häuslicher Gewalt, ob als Opfer und/oder als Zeuge, ist für die betroffenen Kinder und Jugendlichen eine traumatische Erfahrung. Besonders diese frühen traumatischen Erfahrungen können die kindliche Entwicklung und die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben erheblich beeinträchtigen.

Kinder, die in einer Umgebung mit häuslicher Gewalt aufwachsen, sind immer Betroffene. Sie müssen als »eigenständige Opfer« gesehen werden und benötigen eine bedarfsgerechte, möglichst frühzeitige Zuwendung und professionelle Unterstützung.  




Bleibt diese Zuwendung und Unterstützung aus, hat das für die weitere Persönlichkeitsentwicklung weitreichende Auswirkungen, wie zum Beispiel:


Ängste 

Emotionale und psychosoziale Beeinträchtigungen

Verhaltensauffälligkeiten 

Entwicklungsverzögerungen

 Wahrnehmungsstörungen

Lern- und Sprachschwierigkeiten



 
 
 
 
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