Unsere Aufgaben

Eine Statistik des Polizeipräsidiums Bielefeld belegt, dass die Polizei jährlich zu rund 849 Einsätzen in Fällen häuslicher Gewalt gerufen wird. In ca. der Hälfte der Fälle sind Kinder betroffen. Und das sind nur die registrierten Fälle. Das Dunkelfeld dürfte ungleich größer sein.

Das Erleben häuslicher Gewalt, ob als Opfer und/oder als Zeuge, ist für die betroffenen Kinder und Jugendlichen eine traumatische Erfahrung. Besonders diese frühen traumatischen Erfahrungen können die kindliche Entwicklung und die Bewältigung von Entwicklungsaufgaben erheblich beeinträchtigen.

Kinder, die in einer Umgebung mit häuslicher Gewalt aufwachsen, sind immer Betroffene. Sie müssen als »eigenständige Opfer« gesehen werden und benötigen eine bedarfsgerechte, möglichst frühzeitige Zuwendung und professionelle Unterstützung.  

Bleibt diese Zuwendung und Unterstützung aus, hat das für die weitere Persönlichkeitsentwicklung weitreichende Auswirkungen, wie zum Beispiel:


Ängste 

Emotionale und psychosoziale Beeinträchtigungen

Verhaltensauffälligkeiten 

Entwicklungsverzögerungen

 Wahrnehmungsstörungen

Lern- und Sprachschwierigkeiten



Die pädagogische Arbeit im Kinderzentrum e. V. zeichnet sich durch ein ganzheitliches, flexibles und bedürfnisorientiertes Konzept aus. Auf Veränderungen, neue Bedürfnisse und neue Situationen kann im Kinderzentrum e. V. flexibel reagiert werden. In der pädagogischen Arbeit steht das Kind und der Jugendliche stets im Mittelpunkt. Entsprechend seiner Persönlichkeit gilt es das Kind und den Jugendlichen anzunehmen, wertzuschätzen, zu stabilisieren, zu fördern und herauszufordern. 

Die Gestaltung der Beziehung als sichere Basis für einen sicheren Ort und eines förderlichen Milieus, das auf Wertschätzung, Transparenz, Partizipation, Ressourcen- und Lebensweltorientierung beruht, ermöglicht dass die Kinder und Jugendlichen sich angenommen und sicher fühlen und entsprechende, individuelle Entwicklungsanregungen erhalten.   

 




 
 
 
 
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